Zahlen und Fakten zum Gesamtverein

Ein kurzer Ausflug in die Vereinsgeschichte:

Logo 1953

Erstes Vereinslogo aus dem Jahr 1953

Der SV Grün-Weiß Fulda 1953 e. V. wurde im August 1953 durch Beamte des Bundesgrenzschutzes (Grenzschutzkommando Mitte) als reiner BGS-Sportverein gegründet. Zusammen mit der Außenstelle Wildflecken nahm der Verein seine Aktivitäten mit Sportarten wie Fußball, Handball, Leichtathletik, Tischtennis, Schwimmen und Ski auf.Im Februar 1969 wurde die Abteilung „Asiatischer Kampfsport“ ins Leben gerufen in welcher man sich zunächst rein dem Ju-Jutsu widmete. Dies fand vereinsintern so großen Anklang, das bereits Ende 1970 die ersten Mitglieder Gürtelprüfungen im Ju-Jutsu ablegen konnten. Der erste große Höhepunkt war 1971 schließlich die bestandene Prüfung zum 1. Dan Ju-Jutsu, des damaligen Abteilungsleiters Ulrich Kobschätzky.
Im November 1973 wurde der nächste wichtige Eckpfeiler mit der Gründung der Karate-Abteilung gesetzt. Als erster osthessischer Verein war es nur bei Grün-Weiß möglich, sich dieser in Deutschland gerade erst aufkeimenden Kampfkunst zu widmen, auch wenn man sich damals noch mehr mit eine Form des Kickboxens und dem Vollkontaktkarate beschäftigte.
Die Kampfkünste erfreuten sich im Laufe der Jahre immer größerer Beleibtheit, so das Grün-Weiß im Jahr 1980 über die mitgliederstärkste Ju-Jutsu-Abteilung Hessens verfügte. Die Interessenverschiebung war dermaßen umfassend, das im Jahr 1981 die noch bestehenden Verbindungen zum BGS gekappt wurden und Grün-Weiß als reiner Kampfsportverein in private Hand übergeben wurde.Die nächste große sportliche Verschiebung fand erst wieder Ende der 80er Jahre statt, als das bisher ausgeübte Kickboxen und Vollkontaktkarate dank Werner Kunzmann durch das noch heute angebotenen Shotokan Karate ersetzt wurde und somit der Grundstein für eine dauerhaft stabile bzw. ansteigenden Mitgliederentwicklung in dieser Abteilung gelegt werden konnte. Ulrich Kobschätzky 1979
Erste Karate Gruppe Mit Ju-Jutsu und Shotokan Karate als tragende Säulen blickte der Verein einem 10 jährigen stetigen Wachstum entgegen welches seinen nächsten Schub im Jahr 2004 erfuhr als nach 50 jähriger Vereinsgeschichte die Abteilung Qi-Gong ins Leben gerufen wurde. Dies war auch der Startschuss für ein internes Umdenken. Unter dem Motto „Tradition bedeutet nicht die Erhaltung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers“, brachten motivierte Mitglieder neue Impulse und Denkweisen in die vorherrschenden Strukturen und passten den Verein dem neuen Zeitgeist an. „Lasst uns nicht auf unsere Unterschiede, sondern auf unsere Gemeinsamkeiten schauen“ war die Idee, weshalb ein abteilungsübergreifender Austausch begann. Ulrich Kobschätzky im Jahr 1979
Teilnehmer des ersten Karate Kurses im Jahr 1973

Die Vereinigung des Vereins unter einem neuen gemeinsamen Vereinslogo und einer gemeinsamen Corporate Identity bildete den Eckpfeiler für eine rasante Weiterentwicklung des Sportangebots. Diesem zeitgemäßen Denken war es schließlich zu verdanken das Uwe Weishaupt im Jahr 2009 die Abteilung Filipino Martial Arts ins Leben rief und im Jahr 2012 das Koryu Uchinadi, initiiert durch Mathias Schäfer, Einzug bei Grün-Weiß Fulda halten konnte.

Zukunftsweisendes Denken liegt uns aber nach wie vor am Herzen und so konnten wir im Sommer 2015 wiederholt eine Lücke im fuldaer Sportangebot schließen, als unter der Leitung von Bastian Muth, die Abteilung Bujinkan Ninjutsu eröffnet wurde.

Vereinslogo in den 90ern
    Vereinslogo in den 90er Jahren

 

Die wichtigsten Zahlen und Fakten auf einen Blick:

 

 Fakten zur Vereinsgeschichte:

  Gründung des Vereins: 27.08.1953
  Gründung der Abteilung Ju-Jutsu: Erstes Quartal 1969
  Gründung der Abteilung Karate: Jahresende 1973
  Gründung der Abteilung Qi-Gong: Anfang 2004
  Gründung der Abteilung FMA: Anfang 2009
  Gründung der Abteilung Koryu Uchinadi: Ende 2012
  Gründung der Abteilung Bujinkan Ninjutsu: Juli 2015
     

 Aktuelle Zahlen:

  Gesamte Mitglieder Stand 12/2015: 427
  Weiblich: 144
  Männlich: 283