4 Medaillen für Fuldaer bei der Offenen Hessenmeisterschaft

Hessenmeisterschaft aller Klassen

Am Samstag, 07. Februar 2026 fand in der Weschnitz-Halle in Mörlenbach die Offene Hessenmeisterschaft statt. Alle Klassen von Kindern und Schülern bis Jugend, Junioren, U21, Leistungsklasse, Masterklasse und PARA-Karate kamen an diesem Tag im Odenwald zusammen und verglichen ihr Können. In diesem Jahr starteten von den Fuldaer Karatekas des Zanshin Grün-Weiß Fulda alle Wettkämpfer in der Kategorie Kata (Form). Hier wurde nun zum ersten Mal die neue Bewertungsform durchgeführt. Bei dieser vergeben die Kampfrichter zwar weiterhin Punkte für jede Kata, diese werden jedoch nicht mehr addiert. Stattdessen wird die Punktzahl des Kampfrichters mit der für den Gegner gegebenen Wertung verglichen und daraus errechnet sich das Voting des Kampfrichters für einen Athleten. Wer am Ende die meisten Votings der Kampfrichter auf sich vereint, ist eine Runde weiter. Da die Hessenmeisterschaft offen ausgerichtet wird, können aus dem gesamten Bundesland Teilnehmer anreisen und das Niveau des Wettkampfs ist somit immer besonders hoch.

Leistungen der Fuldaer Athlethen

Das erfolgreiche Kata Team von links: Robin Staaf, Marvin Staaf und Michael Schönmeier mit ihren Medaillen

Deutlich setzte sich das Kata Team aus Fulda durch. Michael Schönmeier und die Brüder Marvin und Robin Staaf starteten gemeinsam mit ihrer Kata Kanku Sho und vereinten 6 von 7 Kampfrichter Votings auf sich. Am Ende nahmen sie die Goldmedaille mit nach Hause.

In ihren Einzelkategorien konnten sich gleich drei Karatekas die Silbermedaille erkämpfen. Michael Schönmeier startete in der Kategorie Junioren Kata Jungen und setzte sich über 3 Runden hinweg immer wieder klar gegen seine Gegner durch. Im Finale sah er sich dann im direkten Duell mit einem Bundeskaderathleten aus Nordrhein-Westfalen, der die gleiche Kata zeigte wie der Fuldaer. Mit der Kata Unsu musste er sich somit das einzige Mal mit 6:1 geschlagen geben. Damit erreichte er jedoch einen hochverdienten 2. Platz aus 15 Startern. In der gleichen Kategorie trat Robin Staaf an, der jedoch in der ersten Auseinandersetzung scheiterte und damit keine Platzierung erringen konnte.

Herausragend zeigte sich Cristina Simon, die zum ersten Mal bei der Hessenmeisterschaft antrat. Ihre Kategorie war so stark besetzt, dass es zwei Pools gab. Cristina setzte sich mit 3 Runden als Poolsiegerin durch. Im Finale gegen die Siegerin des 2. Pools musste sie sich dann mit 5:2 gegen eine Starterin aus Frankfurt geschlagen geben und sicherte sich so die Silbermedaille. Diese gewann auch Anton Happ in seiner Kategorie Kata Schüler B männlich, indem er sich zweimal durchsetze und nur im Finale einem Athleten aus Frankfurt unterlegen war. Durch ihre starke Performance wurden Anton Happ und Cristina Simon in das hessische Talentteam, in dem damit insgesamt 5 Fuldaer Wettkämpfer sind, aufgenommen.

Marvin Staaf wiederum bekam die Chance sich in der Kategorie Jugend Kata Jungen nach einem Wackler in der 1. Runde zurück zu kämpfen. Da er direkt gegen den Poolsieger unterlag, durfte er im kleinen Finale um Platz 3 kämpfen. Hier gewann er 2 Auseinandersetzungen deutlich und musste sich dann gegen einen Baden-Württemberger geschlagen geben. Somit erreichte er Platz 5 aus 19 Teilnehmern.

Sofia Koch ging in der Kategorie Junioren Kata Mädchen leider leer aus, da sie in der 1. Runde mit ihrer Kata Sansai gegen eine Sportlerin aus Baden-Württemberg unterlag.

Insgesamt hat es der Zanshin Grün-Weiß Fulda mit seinen 4 Edelmetallen auf den 13. Platz im Medaillenspiegel geschafft.

Betreuer und Trainer Marius Gustavus zeigte sich nach dem langen Turniertag stolz über die Leistungen seiner Schützlinge.

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